BMW Motorrad World Endurance Team

Das BMW Motorrad World Endurance Team ist eine Kooperation zwischen BMW Motorrad Motorsport und dem Team MRP um Team Manager Werner Daemen. Der Belgier war selbst aktiver Fahrer in der FIM EWC und ist BMW seit vielen Jahren eng verbunden, auch als Teamchef in der IDM. Damit konnte BMW Motorrad Motorsport im Team MRP einen kompetenten und sehr rennsport-erfahrenen Partner gewinnen, der zudem die RR sehr gut kennt. Zudem ist Dunlop als Reifenpartner Teil des Projekts und unterstützt mit seinem Know-how.

In der Saison 2021 geht das BMW Motorrad World Endurance Team mit den drei Stammfahrern Markus Reiterberger, Ilya Mikhalchik und Xavi Forés an den Start. Kenny Foray unterstützt die Mannschaft als Reservefahrer.

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Markus Reiterberger

Geburtsdatum: 9. März 1994
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Obing (GER)

Markus „Reiti“ Reiterbergers internationale Karriere mit BMW begann 2011 im FIM Superstock 1000 Cup. 2013 und 2015 holte er seine ersten beiden Titel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. 2016 bestritt er seine erste komplette Saison in der WorldSBK. In der Saison 2017 kehrte Reiterberger in die IDM zurück und holte dort seinen dritten Titel. 2018 krönte sich Reiterberger zum Europameister in der FIM Superstock 1000 European Championship. Im folgenden Jahr trat er mit dem BMW Motorrad WorldSBK Team in der WorldSBK an. 2020 startete er in der Asia Road Racing Championship. Die Saison endete jedoch Pandemie-bedingt bereits nach dem Auftakt, bei dem Reiterberger einen Sieg gefeiert hatte. Dem BMW Motorrad World Endurance Team gehört er seit der Debütsaison 2019/20 als Stammfahrer an.

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Karriere

2020

FIM Endurance World Championship - Asia Road Racing Championship

2019

14. Platz FIM Superbike World Championship

2018

Europameister FIM Superstock 1000 European Championship

2017

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

2016

16. Platz FIM Superbike World Championship

2015

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

2014

3. Platz Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - Debüt in der FIM Endurance World Championship

2013

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - Debüt in der FIM Superbike World Championship

2012

6. Platz FIM Superstock 1000 Cup

2011

8. Platz FIM Superstock 1000 Cup

Ilya Mikhalchik

Geburtsdatum: 17. August 1996
Nationalität: Ukrainisch
Wohnort: Kiew (UKR)

Ilya Mikhalchik sicherte sich in seiner BMW Debütsaison 2018 auf Anhieb den Meistertitel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) – in Werner Daemens Team. Im folgenden Jahr gelang ihm die vorzeitige Titelverteidigung, und er krönte sich bei der vorletzten Saisonveranstaltung 2019 zum zweiten Mal in Folge zum IDM-Champion. Sein Debüt in der FIM EWC gab Mikhalchik im April 2019 bei den 24 Stunden von Le Mans. Seit der Premierensaison 2019/20 des BMW Motorrad World Endurance Teams ist Mikhalchik Stammfahrer des Teams.

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Karriere

2020

2. Platz Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - FIM Endurance World Championship

2019

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - Debüt in der FIM Endurance World Championship

2018

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

2017

9. Platz FIM Superstock 1000 European Championship

2016

15. Platz FIM Supersport World Championship

Javier "Xavi" Forés

Geburtsdatum: 16. September 1985
Nationalität: Spanisch

Javier „Xavi“ Forés ist für die Saison 2021 der Neuzugang im BMW Motorrad World Endurance Team. Der Spanier ist vor allem aus der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) bekannt. Dort gab er 2011 sein Debüt – mit Einsätzen für das damalige BMW Motorrad Italia SBK Team. 2013 gewann Forés den Titel in der European Stock 1000 Championship, ein Jahr später in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). 2016 bis 2018 und 2020 gehörte er zu den WorldSBK-Stammfahrern und sicherte sich dabei fünf Podiumsplatzierungen. Dazwischen fuhr er 2019 eine Saison lang in der British Superbike Championship (BSB). In diese Serie kehrt der 35-Jährige in diesem Jahr zurück und tritt dort mit dem FHO Racing BMW British Superbike Team an. Auch in der FIM EWC sammelte Forés bereits Erfahrung.

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Karriere

2020

13. Platz FIM Superbike World Championship

2019

9. Platz British Superbike Championship

2018

7. Platz FIM Superbike World Championship

2017

7. Platz FIM Superbike World Championship

2016

9. Platz FIM Superbike World Championship

2015

19. Platz FIM Superbike World Championship

2014

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

2013

Meister European Superstock 1000 Championship

2011

Debüt in der FIM Superbike World Championship

Kenny Foray

Geburtsdatum: 2. August 1984
Nationalität: Französisch
Wohnort: Olivet (FRA)  

Kenny Foray ist seit mehreren Jahren ein Teil der BMW Motorrad Motorsport Familie und ein echter Langstrecken-Experte. Seit 2008 bestreitet er Endurance-Rennen, 2014 feierte er den Titelgewinn in der FIM Endurance World Championship. Seit 2016 tritt Foray mit BMW Teams in der FIM EWC an – und ist mit der BMW S 1000 RR auch in der French Superbike Championship (FSBK) erfolgreich, in der er sich 2017 zum Meister krönte. In den Jahren 2016, 2018 und 2020 belegte Foray jeweils den zweiten Rang der FSBK-Meisterschaftswertung. Im BMW Motorrad World Endurance Team ist Foray auch 2021 als vierter Fahrer mit an Bord.

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Karriere

2020

2. Platz French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2019

3. Platz French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2018

2. Platz French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2017

Meister French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2016

2. Platz French Superbike Championship

2015

2. Platz FIM Endurance World Championship

2014

Weltmeister FIM Endurance World Championship

2013

2. Platz FIM Endurance World Championship

2012

3. Platz FIM Endurance World Championship

2011

3. Platz FIM Endurance World Championship

2010

FIM Endurance World Championship

BMW S 1000 RR für die FIM EWC

Die #37 BMW S 1000 RR für die FIM Endurance World Championship basiert auf der RR, die seit 2019 in der FIM Superbike World Championship an den Start ging. Für den Einsatz auf der Langstrecke wurde das Bike im Rahmen der Möglichkeiten, die das Reglement der FIM EWC bietet, in verschiedenen Bereichen modifiziert. So verfügt die RR für die FIM EWC über einen größeren Tank mit dem maximal erlaubten Fassungsvermögen von 24 Litern sowie ein Schnelltanksystem. Die Frontverkleidung wurde modifiziert und die Serienscheinwerfer der BMW S 1000 RR integriert. Neue Achsen- und Achsenführungssysteme ermöglichen bei den Boxenstopps schnelle Radwechsel. Zudem sind unter anderem der Lenker und die Fußrasten besonders robust, um im Falle eines Sturzes Beschädigungen zu vermeiden. Sollte es doch dazu kommen, sind sie so konzipiert, dass sie möglichst schnell ausgetauscht werden können. Die Elektronik wurde ebenfalls angepasst, um zum Beispiel den Kraftstoffverbrauch und die Lichtsteuerung optimal regeln zu können. Das Kombiinstrument wurde hinsichtlich der Anforderungen in der FIM EWC angepasst und verfügt unter anderem über eine Füllstandsanzeige.

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Technische Daten

Hubraum / Motor

999 ccm, Viertakt-Vierzylinder, flüssigkeitsgekühlt

Getriebe

Klauengeschaltetes 6-Gang-Getriebe mit Geradeverzahnung

Leistung

> 215 PS bei über 13.500 U/min

Bohrung x Hub

80 x 49,7 mm

Kraftstoffsystem

Elektronische Einspritzung, variable Saugrohrlänge

Tankinhalt

24 l

Schmierung

Nasssumpf

Trockengewicht

175 kg

Radstand

ca. 1.450 mm (variabel)

Länge

2.080 mm

Breite

538 mm

Vorderradführung

Upside-Down-Teleskopgabel Öhlins FGR300

Hinterradführung

Unterzugschwinge, Full-floater Zentralfederbein Öhlins TTX36

Vorderradbremse

Doppelscheibe Yutaka 320 mm, Nissin Radial 4-Kolben-Festsattel

Hinterradbremse

Einfachscheibe Yutaka 220 mm, Nissin 2-Kolben-Festsattel

Räder

vorn 17’’ x 3,5’’, hinten 17’’ x 6.0’’

Reifen

Dunlop

FIM EWC 2021

  • Datum: 17./18. April 2021

    Strecke: Bugatti Circuit – Le Mans – Frankreich

    Länge: 4,185 km

    Renndauer: 24 Stunden

    Le Mans ist ein Mythos – Le Mans ist eine Wiege des Rennsports. Die 24 Stunden von Le Mans gehören zu den berühmtesten Rennen der Welt, egal, ob auf zwei oder vier Rädern. Das erste Motorradrennen in der Stadt im Nordwesten Frankreichs wurde bereits 1912 ausgetragen. 1966 wurde der „Bugatti Circuit“ eingeweiht. Die erste Auflage der „24 Heures Motos“ fand im Jahr 1978 statt.

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  • Datum: 23. Mai 2021

    Strecke: Motorsport Arena Oschersleben – Oschersleben – Deutschland

    Länge: 3,337 km

    Renndauer: 8 Stunden

    Für BMW Motorrad Motorsport sind die „8 Stunden von Oschersleben“ natürlich eine ganz besondere Veranstaltung: das Heimspiel in der FIM Endurance World Championship. Die „Motorsport Arena Oschersleben“ ist die nördlichste Rennstrecke Deutschlands. Sie wurde 1997 eröffnet, und bereits im Jahr darauf fand hier im Rahmen der „German Speedweek“ das erste 24-Stunden-Rennen für Motorräder statt. 1999 wurde das Rennen in den Kalender der Langstrecken-Weltmeisterschaft aufgenommen. 2008 wurde das Rennformat geändert und die Renndauer auf acht Stunden gekürzt.

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  • Datum: 17. Juli 2021

    Strecke: Circuito Estoril – Alcabideche – Portugal

    Länge: 4,182 km

    Renndauer: 12 Stunden

    Der „Circuito Estoril“, 1972 eröffnet, liegt im Westen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Die FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft gastierte dort bereits in den Jahren 1987 und 2000. In der vergangenen Saison 2020 kehrte die FIM EWC zurück: Nachdem Corona-bedingt Anpassungen am Kalender vorgenommen werden mussten, wurde Estoril neu mit aufgenommen und die „12 Hours of Estoril“ bildeten das Saisonfinale im September.

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  • Datum: 18./19. September 2021

    Strecke: Paul Ricard Circuit – Le Castellet – Frankreich

    Länge: 5,673 km

    Renndauer: 24 Stunden

    Der „Paul Ricard Circuit“ ist eine Rennsportanlage in Le Castellet bei Marseille im Süden Frankreichs, die eine Auswahl von nicht weniger als 167 verschiedenen Streckenkonfigurationen bietet. Der Kurs wurde 1970 eröffnet und war ab 1980 Gastgeber für das berühmten 24-Stunden-Rennen „Bol d’Or“, das bereits seit 1922 auf verschiedenen Strecken ausgetragen wurde. Nachdem der Kurs 1999 für umfassende Renovierungsarbeiten geschlossen wurde, zog der „Bol d’Or“ um nach Magny-Cours. 2015 kehrte das Rennen zurück nach Le Castellet. Die Auflage 2020 konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgetragen werden. Im Jahr 2019 war der „Bol d’Or“ das Debütrennen des BMW Motorrad World Endurance Teams in der FIM EWC – in dem es auf Anhieb auf das Podium fuhr.

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  • Datum: 7. November 2021

    Strecke: Suzuka International Circuit – Suzuka – Japan

    Länge: 5,821 km

    Renndauer: 8 Stunden

    Der „Suzuka International Circuit“, 1962 eröffnet, ist aufgrund der vielen internationalen Rennveranstaltungen weltweit bekannt. Zu seinen Besonderheiten gehört, dass die Rennstrecke wie eine 8 geformt ist. Die „Suzuka 8 Hours“ wurden 1978 erstmals ausgetragen. Der Langstreckenklassiker ist für die japanischen Hersteller das wichtigste Rennen des Jahres. Entsprechend bringen sie in ihren Teams prominente Fahrer aus internationalen Meisterschaften wie der MotoGP und der Superbike-Weltmeisterschaft an den Start.

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  • Datum: 17./18. April 2021

    Strecke: Bugatti Circuit – Le Mans – Frankreich

    Länge: 4,185 km

    Renndauer: 24 Stunden

    Le Mans ist ein Mythos – Le Mans ist eine Wiege des Rennsports. Die 24 Stunden von Le Mans gehören zu den berühmtesten Rennen der Welt, egal, ob auf zwei oder vier Rädern. Das erste Motorradrennen in der Stadt im Nordwesten Frankreichs wurde bereits 1912 ausgetragen. 1966 wurde der „Bugatti Circuit“ eingeweiht. Die erste Auflage der „24 Heures Motos“ fand im Jahr 1978 statt.

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  • Datum: 23. Mai 2021

    Strecke: Motorsport Arena Oschersleben – Oschersleben – Deutschland

    Länge: 3,337 km

    Renndauer: 8 Stunden

    Für BMW Motorrad Motorsport sind die „8 Stunden von Oschersleben“ natürlich eine ganz besondere Veranstaltung: das Heimspiel in der FIM Endurance World Championship. Die „Motorsport Arena Oschersleben“ ist die nördlichste Rennstrecke Deutschlands. Sie wurde 1997 eröffnet, und bereits im Jahr darauf fand hier im Rahmen der „German Speedweek“ das erste 24-Stunden-Rennen für Motorräder statt. 1999 wurde das Rennen in den Kalender der Langstrecken-Weltmeisterschaft aufgenommen. 2008 wurde das Rennformat geändert und die Renndauer auf acht Stunden gekürzt.

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  • Datum: 17. Juli 2021

    Strecke: Circuito Estoril – Alcabideche – Portugal

    Länge: 4,182 km

    Renndauer: 12 Stunden

    Der „Circuito Estoril“, 1972 eröffnet, liegt im Westen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Die FIM Langstrecken-Weltmeisterschaft gastierte dort bereits in den Jahren 1987 und 2000. In der vergangenen Saison 2020 kehrte die FIM EWC zurück: Nachdem Corona-bedingt Anpassungen am Kalender vorgenommen werden mussten, wurde Estoril neu mit aufgenommen und die „12 Hours of Estoril“ bildeten das Saisonfinale im September.

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  • Datum: 18./19. September 2021

    Strecke: Paul Ricard Circuit – Le Castellet – Frankreich

    Länge: 5,673 km

    Renndauer: 24 Stunden

    Der „Paul Ricard Circuit“ ist eine Rennsportanlage in Le Castellet bei Marseille im Süden Frankreichs, die eine Auswahl von nicht weniger als 167 verschiedenen Streckenkonfigurationen bietet. Der Kurs wurde 1970 eröffnet und war ab 1980 Gastgeber für das berühmten 24-Stunden-Rennen „Bol d’Or“, das bereits seit 1922 auf verschiedenen Strecken ausgetragen wurde. Nachdem der Kurs 1999 für umfassende Renovierungsarbeiten geschlossen wurde, zog der „Bol d’Or“ um nach Magny-Cours. 2015 kehrte das Rennen zurück nach Le Castellet. Die Auflage 2020 konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgetragen werden. Im Jahr 2019 war der „Bol d’Or“ das Debütrennen des BMW Motorrad World Endurance Teams in der FIM EWC – in dem es auf Anhieb auf das Podium fuhr.

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  • Datum: 7. November 2021

    Strecke: Suzuka International Circuit – Suzuka – Japan

    Länge: 5,821 km

    Renndauer: 8 Stunden

    Der „Suzuka International Circuit“, 1962 eröffnet, ist aufgrund der vielen internationalen Rennveranstaltungen weltweit bekannt. Zu seinen Besonderheiten gehört, dass die Rennstrecke wie eine 8 geformt ist. Die „Suzuka 8 Hours“ wurden 1978 erstmals ausgetragen. Der Langstreckenklassiker ist für die japanischen Hersteller das wichtigste Rennen des Jahres. Entsprechend bringen sie in ihren Teams prominente Fahrer aus internationalen Meisterschaften wie der MotoGP und der Superbike-Weltmeisterschaft an den Start.

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