BMW Motorrad World Endurance Team

Geballte Erfahrung aus Jahrzehnten im Rennsport ist einer der Erfolgsgaranten des BMW Motorrad World Endurance Teams. Teamchef Werner Daemen war selbst aktiver Fahrer und fuhr unter anderem in der Langstrecken-Weltmeisterschaft auf das Podium. Als Teamchef ist er in mehreren Meisterschaften erfolgreich. Zudem ist Daemen seit Langem ein Teil der BMW Familie – als Fahrer und mit seinem Team. 2009 holte er beim IDM-Lauf auf dem Salzburgring den ersten internationalen Sieg für die BMW S 1000 RR. Als Teamchef gewann er mit seiner Mannschaft in der IDM und der European Stock 1000 Championship bisher sieben Titel mit BMW.

Dazu kommt Steven Casaer, der als Technical Director eine weitere Schlüsselrolle im Team einnimmt. Er fuhr ebenfalls früher selbst Rennen und ist mit seinem Unternehmen EMC37 seit vielen Jahren erfolgreich im Langstreckensport aktiv. Von ihm leitet sich auch die Startnummer 37 des BMW Motorrad World Endurance Teams her. Als aktiver Fahrer trat er mit der Nummer 37 an, unter anderem im BMW BoxerCup, er übernahm die Zahl in den Namen seines Unternehmens – und seit Beginn des FIM EWC Projekts ist die 37 die Startnummer des BMW Werksteams. Wie Daemen und Casaer bringen auch viele weitere Teammitglieder umfassende Erfahrung in der FIM EWC mit in das Projekt ein. Dies war der Grundstein dafür, dass die Mannschaft von Anfang an in der Weltspitze mitfuhr.

Auch fahrerseitig ist das BMW Motorrad World Endurance Team äußerst stark besetzt. Zu den drei bekannten Gesichtern Markus Reiterberger, Ilya Mikhalchik und Kenny Foray stößt für die Saison 2022 Neuzugang Jérémy Guarnoni. Diese Kombination ist eine Garantie für Speed, Können und Erfahrung.

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Markus Reiterberger

Geburtsdatum: 9. März 1994
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Obing (GER)

Markus „Reiti“ Reiterbergers internationale Karriere mit BMW begann 2011 im FIM Superstock 1000 Cup. 2013 und 2015 holte er seine ersten beiden Titel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft. 2016 bestritt er seine erste komplette Saison in der WorldSBK. In der Saison 2017 kehrte Reiterberger in die IDM zurück und holte dort seinen dritten Titel. 2018 krönte sich Reiterberger zum Europameister in der FIM Superstock 1000 European Championship. Im folgenden Jahr trat er mit dem BMW Motorrad WorldSBK Team in der WorldSBK an. 2020 startete er in der Asia Road Racing Championship. Die Saison endete jedoch Pandemie-bedingt bereits nach dem Auftakt, bei dem Reiterberger einen Sieg gefeiert hatte. Dem BMW Motorrad World Endurance Team gehört er seit der Debütsaison 2019/20 als Stammfahrer an.

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Karriere

2021

2. Platz FIM Endurance World Championship

2020

FIM Endurance World Championship - Asia Road Racing Championship

2019

14. Platz FIM Superbike World Championship

2018

Europameister FIM Superstock 1000 European Championship

2017

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

2016

16. Platz FIM Superbike World Championship

2015

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

2014

3. Platz Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - Debüt in der FIM Endurance World Championship

2013

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - Debüt in der FIM Superbike World Championship

2012

6. Platz FIM Superstock 1000 Cup

2011

8. Platz FIM Superstock 1000 Cup

Ilya Mikhalchik

Geburtsdatum: 17. August 1996
Nationalität: Ukrainisch
Wohnort: Kiew (UKR)

Ilya Mikhalchik sicherte sich in seiner BMW Debütsaison 2018 auf Anhieb den Meistertitel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) – in Werner Daemens Team. Es folgten zwei weitere IDM-Titel in den Jahren 2019 und 2021. Sein Debüt in der FIM EWC gab Mikhalchik im April 2019 bei den 24 Stunden von Le Mans. Seit der Premierensaison 2019/20 des BMW Motorrad World Endurance Teams ist Mikhalchik Stammfahrer des Teams.

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Karriere

2021

1. Platz Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - 2. Platz FIM Endurance World Championship

2020

2. Platz Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - FIM Endurance World Championship

2019

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) - Debüt in der FIM Endurance World Championship

2018

Meister Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM)

2017

9. Platz FIM Superstock 1000 European Championship

2016

15. Platz FIM Supersport World Championship

Jérémy Guarnoni

Geburtsdatum: 28. Februar 1993
Nationalität: Französisch

Jérémy Guarnoni ist für die Saison 2022 der Neuzugang im BMW Motorrad World Endurance Team. Der 28-jährige Franzose ist ein bekanntes Gesicht in der Langstrecken-WM. Sein erstes FIM EWC Rennen bestritt er als 18-Jähriger 2012 beim Bol d’Or in Magny-Cours. Seit 2018 tritt er fix in der FIM EWC an und wurde in der Saison 2018/19 Weltmeister. Zudem wurde er 2010 Superstock-600-Europameister und fuhr danach viele Jahre in der FIM Superstock 1000 Championship, in der er zwei Mal den dritten Meisterschaftsrang belegte und aus der er auch seine neuen Teamkollegen Reiterberger und Mikhalchik gut kennt. 2014 war Guarnoni Einsatzfahrer in der FIM Superbike World Championship (WorldSBK).

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Karriere

2021

FIM Endurance World Championship

2020

FIM Endurance World Championship

2018/19

Weltmeister FIM Endurance World Championship

2017

FIM Superstock 1000 European Championship - FIM Superbike World Championship

2016

FIM Superstock 1000 Cup

2015

FIM Superstock 1000 Cup

2014

FIM Superbike World Championship

2013

FIM Superstock 1000 Cup

2012

FIM Superstock 1000 Cup - Debüt in der FIM Endurance World Championship

2011

FIM Superstock 1000 Cup

2010

Meister FIM Superstock 600 European Championship

Kenny Foray

Geburtsdatum: 2. August 1984
Nationalität: Französisch
Wohnort: Olivet (FRA)  

Kenny Foray ist seit mehreren Jahren ein Teil der BMW Motorrad Motorsport Familie und ein echter Langstrecken-Experte. Seit 2008 bestreitet er Endurance-Rennen, 2014 feierte er den Titelgewinn in der FIM Endurance World Championship. Seit 2016 tritt Foray mit BMW Teams in der FIM EWC an und ist seit der ersten Saison 2019/20 Teil des BMW Motorrad World Endurance Teams. Zudem ist er mit BMW auch in der French Superbike Championship (FSBK) erfolgreich, in der er sich 2017 zum Meister krönte. In den Jahren 2016, 2018 und 2020 belegte Foray jeweils den zweiten Rang der FSBK-Meisterschaftswertung.  

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Karriere

2021

3. Platz French Superbike Championship – 2. Platz FIM Endurance World Championship

2020

2. Platz French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2019

3. Platz French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2018

2. Platz French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2017

Meister French Superbike Championship – FIM Endurance World Championship

2016

2. Platz French Superbike Championship

2015

2. Platz FIM Endurance World Championship

2014

Weltmeister FIM Endurance World Championship

2013

2. Platz FIM Endurance World Championship

2012

3. Platz FIM Endurance World Championship

2011

3. Platz FIM Endurance World Championship

2010

FIM Endurance World Championship

BMW M 1000 RR für die FIM EWC

Die BMW M 1000 RR ist im Rennsport geboren. Das erste M Modell von BMW Motorrad ist das Resultat einer engen Zusammenarbeit von BMW Motorrad Motorsport und der Serienentwicklung. Sie basiert auf all den Erkenntnissen, die BMW Motorrad Motorsport mit der BMW S 1000 RR auf den internationalen Rennstrecken gesammelt hat. In die Entwicklungs- und Testarbeit für das Serienmodell war unter anderem auch Markus Reiterberger aus dem BMW Motorrad World Endurance Team eingebunden. 

Der Motor der M RR wurde – auch für die Serie – gezielt für Rennsportzwecke entwickelt und leistet im Serienmodell 212 PS. Die Drosselklappen sind gesplittet und je zwei Zylinder lassen sich getrennt ansteuern. So lässt sich die Leistungsentfaltung noch besser dosieren. Die wesentlichste Neuerung im Bereich Aerodynamik sind die M Winglets aus Karbon. Entwickelt bei intensiven Tests sowohl auf der Rennstrecke als auch im Windkanal sorgen die Winglets für ein erhöhtes Beschleunigungspotenzial und Stabilität des Fahrzeugs.

Die #37 BMW M 1000 RR für die FIM Endurance World Championship wurde für den Einsatz auf der Langstrecke im Rahmen der Möglichkeiten des FIM EWC Reglements in verschiedenen Bereichen modifiziert. So verfügt die M RR für die FIM EWC über einen größeren Tank mit dem maximal vom Reglement erlaubten Fassungsvermögen von 24 Litern sowie ein Schnelltanksystem. Spezielle Achsen- und Achsenführungssysteme ermöglichen bei den Boxenstopps schnelle Radwechsel. Schnell ausgetauscht werden können auch Komponenten wie Lenker und Fußrasten, sollte es im Falle eines Sturzes zu Beschädigungen kommen. Die Elektronik der #37 BMW M 1000 RR ist ganz auf die Anforderungen in Langstreckenrennen ausgelegt.

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Technische Daten

Hubraum / Motor

999 ccm, Viertakt-Vierzylinder-Motor mit vier Titanventilen pro Zylinder und variabler Einlass-Nockenwellensteuerung BMW ShiftCam, flüssigkeitsgekühlt, Titan-Pleuel, 2-Ring-Kolben

Getriebe

Klauengeschaltetes 6-Gang-Getriebe mit Geradeverzahnung

Leistung

> 215 PS bei über 14.00 U/min

Bohrung x Hub

80 x 49,7 mm

Kraftstoffsystem

Elektronische Einspritzung, variable Saugrohrlänge

Tankinhalt

24 l

Schmierung

Nasssumpf

Trockengewicht

175 kg

Radstand

ca. 1.450 mm (variabel)

Länge

2.080 mm

Breite

538 mm

Vorderradführung

Upside-Down-Teleskopgabel Öhlins FGR300

Hinterradführung

Unterzugschwinge, Full-floater Zentralfederbein Öhlins TTX36

Vorderradbremse

Doppelscheibe Motomaster 320 mm, Nissin Radial 4-Kolben-Festsattel

Hinterradbremse

Einfachscheibe Motomaster 220 mm, Nissin 2-Kolben-Festsattel

Räder

vorn 17’’ x 3,5’’, hinten 17’’ x 6.0’’

Reifen

Dunlop

FIM EWC 2021

Le Mans

Datum: 17./18. April 2021

Strecke: Bugatti Circuit – Le Mans – Frankreich

Länge: 4,185 km

Renndauer: 24 Stunden

Estoril

Datum: 17. Juli 2021

Strecke: Circuito Estoril – Alcabideche – Portugal

Länge: 4,182 km

Renndauer: 12 Stunden

Bol d'Or - Le Castellet

Datum: 18./19. September 2021

Strecke: Paul Ricard Circuit – Le Castellet – Frankreich

Länge: 5,673 km

Renndauer: 24 Stunden

Most

Datum: 9. Oktober 2021

Strecke: Autodrom Most – Most – Tschechische Republik

Länge: 4,212 km

Renndauer: 6 Stunden

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